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Hier finden Sie die Pressemitteilungen des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V.:
Der europäische Dachverband der Finanzplaner EFPA, der hierzulande durch den FPSB Deutschland vertreten wird, wächst immer weiter – Die EFPA, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, gilt als eine der größten und einflussreichsten Organisationen im Finanzsektor in Europa – Zusammen mit dem FPSB Deutschland ist die EFPA bestrebt, die Finanzbildung zu verbessern
Das sich derzeit wandelnde und mit vielen Unsicherheiten behaftete Umfeld stellt Anleger beim gezielten Vermögensaufbau vor zunehmende Herausforderungen. „Aus diesem Grund gewinnt eine qualitativ hochwertige Finanzplanung, die Anleger bei ihren komplexen finanziellen Entscheidungen professionell unterstützt, zunehmend an Bedeutung“, sagt Peter Asmussen, HonCFP® und EFPA Europe Vice Chairman.
Deshalb ist es eine gute Nachricht, dass die Zahl der zertifizierten Finanzplaner immer weiter wächst. Nach Angaben der in 13 europäischen Ländern aktiven European Financial Planning Association (EFPA), beläuft sich die Zahl der zertifizierten Experten inzwischen auf 101.400 Personen. Allein in den vergangenen zehn Jahren hat sich deren Zahl in etwa versechsfacht.
Diese Entwicklung war unter anderem auf regulatorische Fortschritte bei der Professionalisierung von Finanzdienstleistungen sowie auf die Einführung spezialisierter Zertifizierungen, wie dem EFPA ESG Advisor, bei dem Finanzexperten Schlüsselkompetenzen in Bezug auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) erlangen, zurückzuführen. „Der FPSB Deutschland, der die EFPA hierzulande vertritt, freut sich, Teil dieses Dachverbandes zu sein, der sich als einer der einflussreichsten und größten im europäischen Finanzsektor etabliert hat“, sagt Prof. Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). „Das erklärte Ziel der Organisation ist ebenso wie das des FPSB Deutschland, die finanzielle Allgemeinbildung zu verbessern, aber auch an der Entwicklung eines regulatorischen Rahmens mitzuwirken, der das Umfeld für einen gezielten langfristigen Vermögensaufbau weiter verbessert“, so Tilmes weiter, der neben seiner Vorstandstätigkeit auch Academic Director Finance, Wealth Management & Sustainability Management an der EBS Executive School in Oestrich-Winkel ist.
Ein detaillierter finanzieller Überblick über die gesamte Familie ist bei einer professionellen Finanz- und Generationenberatung ein wichtiges Erfolgskriterium. Warum ein Genogramm das ideale Werkzeug dafür sein kann.
Man kennt es eigentlich aus der Mediation, der Therapie oder der systemischen Beratung: das Genogramm. Das grafische Werkzeug, das einem Stammbaum ähnelt, dient in erster Linie dazu, familiäre Beziehungen und Muster über mehrere Generationen hinweg darzustellen. Immer mehr wird das Genogramm aber auch in der professionellen Finanzplanung eingesetzt. Und das aus gleich mehreren Gründen.
„Ein Genogramm, also eine systemische Familienaufstellung zum Thema Finanzen und allen damit verbundenen Geldthemen, ist ein sehr wichtiges Instrument, um Klarheit in die finanzielle Situation zu bringen“, sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). „Es kann hilfreich sein, um die individuelle Situation der gesamten Familie zu verstehen und langfristige Ziele zu definieren.“
Denn auf diese Weise erhält der Anleger einen detaillierten Überblick über die finanzielle Situation seiner Familienstruktur, inklusive Vermögen, Schulden, Einkommensquellen und monetären Verpflichtungen. Damit wird zum Beispiel das Vermögen genau beziffert und den jeweiligen Familienmitgliedern zugeordnet. „Eine solche Übersicht ist auch nützlich, um familiäre Muster zu erkennen, wie zum Beispiel wiederkehrende finanzielle Verhaltensweisen oder Erbschaftsregelungen. So kann man besser planen, wie man zukünftige finanzielle Herausforderungen meistert oder Vermögen aufbaut und weitergibt“, so Tilmes weiter.
Die Regelung des eigenen Erbes ist in der Regel ein komplexer Prozess, der strategische und emotionale Herausforderungen mit sich bringt. Aber die meisten Deutschen beschäftigen sich nur sehr ungern mit dem Thema. Warum das ein – möglicherweise auch sehr kostspieliger – Fehler ist.
Der Anlass, sich mit dem Thema Erbschaft zu beschäftigen, ist in der Regel ein trauriger. Laut einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Deutschen Bank von Ende 2024 wird über das Erbe am ehesten nach Schicksalsschlägen gesprochen. Demnach ist für 39 Prozent der Deutschen die schwere Erkrankung eines Angehörigen oder Freundes der Hauptgrund, sich über das eigene Testament Gedanken zu machen - und für 28 Prozent ist es ein Todesfall im nahen Umfeld.
Dass die Bereitschaft, sich mit dem Thema Erbschaft zu befassen, gering ist, zeigt ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Nur 35 Prozent der potenziellen Erblasser in Deutschland haben überhaupt ein Testament verfasst. „Schweigen und aufschieben ist aber die schlechteste Lösung“, sagt Maximilian Kleyboldt, CFP®, und Vorstand des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Er rät dazu, sich frühzeitig um die eigene Vermögens- und Nachlassplanung zu kümmern.
Bereits seit 2012 erreicht die Global Money Week, eine internationale Kampagne zur Finanzbildung der OECD, Millionen Kinder und Jugendliche in über 176 Ländern – Ziel ist es, finanzielles Wissen frühzeitig und anschaulich mit unterschiedlichen Formaten und Angeboten zu vermitteln – Die Aktionswoche wird in diesem Jahr wieder vom FPSB Deutschland unterstützt
Finanzielle Bildung gewinnt in einer immer komplexeren Welt zunehmend an Bedeutung. Dabei ist Finanzwissen viel mehr als nur Kenntnis über Konten und Kredite. Es geht vor allem auch um die Befähigung, an der richtigen Stelle die richtigen Fragen zu stellen. Genau hier setzt die Global Money Week, die in diesem Jahr vom 17. bis zum 23. März stattfindet, an. Denn das Motto der bereits zum 13. Mal weltweit stattfindende Kampagne des internationalen OECD-Netzwerks für finanzielle Bildung (OECD/INFE) steht in diesem Jahr unter dem Motto „Think before you follow, wise money tomorrow“.
Der Claim für Deutschland lautet: „Denke nach, bevor du folgst – kluges Geld für morgen.“ Das Thema soll die Bedeutung eines verantwortungsvollen und informierten Umgangs mit den persönlichen Finanzen unterstreichen, indem man sich der potenziellen Risiken im Finanzsektor bewusst ist. „Es geht vor allem darum, ein Gespür dafür zu entwickeln, wie digitale Finanztrends, Finfluencer und Künstliche Intelligenz es erschweren, verlässliche Finanzberatung zu identifizieren – insbesondere für junge Menschen“, erläutert Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Wie bereits im Vorjahr beteiligt sich der FPSB Deutschland an der Global Money Week.
Mit dem Konzept des Nießbrauchs kann Vermögen bereits zu Lebzeiten an Kinder, Enkel oder Dritte übertragen werden, ohne die Kontrolle abzugeben – Das kann die Steuerlast der Erben entscheidend mildern – Doch es gilt, einige Fallstricke zu beachten
Vererbt wird hierzulande bekanntlich viel. Laut einer Studie der Deutschen Bank, die sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes beruft, wurden bei den Finanzämtern im Jahr 2023 in Deutschland Erbschaften und Schenkungen im Wert von 121,5 Milliarden Euro steuerlich veranlagt. Das waren fast 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Neuere Zahlen liegen noch nicht vor. Und der Wert aller Vermögensübertragungen war nach Einschätzung der Deutschen Bank sogar noch deutlich höher, da die Steuerstatistik Erbschaften und Schenkungen, die innerhalb der Freibeträge liegen, nicht abbildet.
Doch nicht nur die Höhe, sondern auch die Struktur der Erbschaften ändert sich der Studie zufolge. So gewinnen neben Immobilien auch Gold und Wertpapiere zunehmend an Bedeutung. Angesichts der enormen Summen, die künftig vererbt werden, rät der Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland), sich um das Thema Estate Planning zu kümmern und dabei professionelle Beratungsleistung in Anspruch zu nehmen. Estate Planning ist der Fachbegriff, der die Beratung für den Vermögensübergang zwischen den Generationen beschreibt.