Was zeichnet CFP®-Zertifikatsträger aus?

Finanzplanung erfordert Systematik. Eine genaue Analyse der Lebens- und Vermögensver­hältnisse der Kunden ist der erste Schritt. Dabei übernimmt der CFP®-Zertifikatsträger die Rolle des „Finanzarztes“: Wie bei einer Anamnese müssen alle Faktoren aufgenommen werden, die für die weitere Planung wichtig sind. Im Vordergrund stehen die Erarbeitung eines „Risikoprofils“ des Kunden – ist er risikofreudig oder in Finanzdingen eher konventionell? – und dessen Erwartungen für Vorsorge und Alterssicherung. „Vernetztes Denken“ ist gefordert, um nach der Analyse des bestehenden Vermögens und den bereits getätigten Anlagen einen individuellen Finanzplan zu erstellen, der den Ist-Zustand und die Zukunftsperspektiven verdeutlicht. Im Rahmen der Finanzplanung werden in vielen Fällen auch Szenarien entwickelt, um unterschiedliche Annahmen über zukünftige Entwicklungen abzubilden.

Erst dann kann der CFP®-Zertifikatsträger im nächsten Schritt darangehen, im engen Kontakt mit dem Kunden durch eventuelle Umschichtungen die Vermögensstruktur zu optimieren.

Finanzplanung ist ein langfristiger Prozess – denn viele Aspekte entwickeln erst in der Zukunft, beispielsweise im Ruhestand, ihre vollen Wirkungen. Diese Zeit sollten Sie sich als Kunden nehmen, denn eine erfolgreiche finanzielle Lebensplanung ist die Basis für die Realisierung Ihrer Träume und Wünsche!

vorgehen-leistung-klein

 

Die Praxisstandards des FPSB legen die Vorgehensweise bei der Erstellung einer Finanzplanung fest.

In der Verbindung von Praxisstandards mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Finanzplanung (GoF) wird die Finanzplanung ein systematischer Prozess.