Vor welchen Herausforderungen das Private Banking steht – und wie Anbieter darauf reagieren können

Das Private Banking sieht sich derzeit unter anderem erhöhtem Wettbewerbsdruck, sinkenden Margen und steigenden Kosten gegenüber – Gleichzeitig werden vermögende Kunden kritischer, während die Nachfrage nach Transparenz und Sicherheit steigt – Anbieter müssen in diesem Umfeld ihr Geschäftsfeld neu definieren, um im Wettbewerb weiter bestehen zu können

Selten waren Wirtschaft und Gesellschaft von so vielen Veränderungen und Entwicklungen geprägt wie derzeit. Dazu gehören die Neuausrichtung des Rentensystems in Folge der demografischen Entwicklung, Themen wie Klimaschutz und Energiepolitik, aber auch die zunehmende Regulatorik, der Fachkräftemangel sowie die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Investments. „Und nicht zu vergessen, dass über all dem der Trend der Digitalisierung steht, der neue Wettbewerber in allen Bereichen hervorbringt und bei den etablierten Banken immense Investitionen notwendig macht“, sagt Maximilian Kleyboldt, CFP®, Vorstand des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland).

Warum nicht jeder Stiftungsfonds für konservative Anleger geeignet ist

Stiftungsfonds können sich nicht nur für Stiftungen eignen, sondern auch für private Anleger – Doch die Produktkategorie ist hinsichtlich Anlagestil sowie Asset-Klassen-Auswahl und -Gewichtung sehr heterogen – Professionelle Unterstützung bei der Fondsauswahl ist deshalb empfehlenswert

Eine ausgewogene Asset Allokation, mindestens Kapitalerhalt und regelmäßige Ausschüttungen: Das sind typische Merkmale von Stiftungsfonds. Entstanden sind diese Investmentlösungen ursprünglich, weil vor allem kleinere Stiftungen sich keine individuelle Verwaltung des Stiftungsvermögens leisten können. Die ausschüttenden Fonds waren und sind somit eine standardisierte Antwort auf die Bedürfnisse der Stiftungen. Denn immerhin rund ein Drittel der mittlerweile mehr als 25.000 Stiftungen hierzulande verfügen über ein Vermögen von weniger als 100.000 Euro.

 

Rentenkonto prüfen: So vermeiden Verbraucher teure Lücken in der Altersvorsorge

Fehlende Ausbildungszeiten, Jobwechsel oder Auslandsaufenthalte führen oft zu Lücken in der gesetzlichen Rente Der FPSB Deutschland erklärt, warum die Kontenklärung bares Geld wert ist und wie Versicherte jetzt handeln sollten

Die gesetzliche Rente bildet für die meisten Menschen die Basis ihrer Altersvorsorge. Doch ein fehlendes Jahr in der Ausbildung oder ein vergessener Jobwechsel kann die monatliche Rente im Ruhestand unter Umständen schmälern. Tatsächlich wissen viele Versicherte nicht, ob ihr Rentenkonto vollständig ist. „Die Klärung des Rentenkontos ist ein häufig unterschätzter, aber enorm wichtiger Baustein der Altersvorsorge“, erklärt Marcel Reyers, CFP® , stellvertretender Vorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). „Wer sein Rentenkonto nicht rechtzeitig prüfen und vervollständigen lässt, verschenkt unter Umständen mehrere Hundert Euro Rente pro Jahr.“

Finanzplaner-Community wächst weiter: FPSB Deutschland begrüßt 87 neue Professionals

Neuer Qualitätsschub für die ganzheitliche Finanzplanung in Deutschland – FPSB Deutschland vergibt erneut zahlreiche international etablierte Zertifikate – Sie gelten als wichtiges Gütesiegel für qualitativ hochwertige Finanzplanung

Erneut haben sich viele Finanzplaner hierzulande dazu entschlossen, eine weitere Stufe in ihrer beruflichen Qualifikation zu nehmen: eine Zertifizierung durch das Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Im Rahmen einer Feierstunde in Frankfurt hat der FPSB Deutschland am Freitag insgesamt 161 neue Zertifizierungen vergeben.

Damit wächst kontinuierlich die Zahl hochqualifizierter Finanzplaner, die die Bürgerinnen und Bürger bei ihrer privaten Finanzplanung professionell unterstützen können. „Ganzheitliche Finanzplanung berücksichtigt alle Lebensbereiche – von der Altersvorsorge über Immobilienfinanzierung bis hin zur Nachfolgeplanung", erklärt Tilmes. „Genau diese umfassende Betrachtung brauchen die Menschen in unsicheren Zeiten."

Anhaltend unsichere Zeiten: Wie Anleger ein antifragiles Portfolio aufbauen

Selten war das Marktumfeld von so vielen Unsicherheiten geprägt wie aktuell – Nicht investiert zu sein, ist jedoch nicht die Lösung – Wie Anleger ein resilientes Portfolio aufstellen, mit dem sie durch schwierige Marktphasen kommen

Es sind bewegte Zeiten. Noch nie war die Unsicherheit, abzulesen am Economic Policy Uncertainty Index, so hoch wie im vergangenen Jahr. Und tatsächlich sehen sich Anleger einer Vielzahl an Herausforderungen gegenüber. „Dazu zählen geopolitische Krisen, insbesondere der anhaltende Ukrainekrieg, oder die steigende Staatsverschuldung, wobei auch eine mangelnde Konsolidierung der Staatsfinanzen festzustellen ist“, sagt Maximilian Kleyboldt, CFP®, Vorstand des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). „Außerdem haben wir es mit der Transformation der Weltordnung mit schnell fortschreitenden, tiefgreifenden und oft unerwarteten Veränderungen in der Wirtschaft und der Gesellschaft durch die rasant zunehmende Digitalisierung und die Künstliche Intelligenz zu tun.“ Und nicht zu vergessen die nächste Phase der Deglobalisierung, beschleunigt durch die neue Handelspolitik der USA, der zunehmende Bedeutungsverlust des US-Dollars oder die erhöhte Volatilität am Kapitalmarkt in Folge vermehrter extremer Ereignisse.

FPSB Deutschland zur Reform der Sozialsysteme: Vier Forderungen an die Politik

Der FPSB Deutschland begrüßt die von Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigten grundlegenden Reformen der Sozialsysteme – Finanzielle Eigenverantwortung ist Fundament für Deutschlands Zukunft – Zugleich müsse jedoch die private Finanzplanung stärker gefördert und in den politischen Fokus gerückt werden – Verband formuliert vier konkrete Forderungen an die Politik

„Wir werden 2026 grundlegende Reformen beschließen müssen, damit unsere Sozialsysteme auf Dauer finanzierbar bleiben.“ Das sagte Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner Neujahrsansprache und bekommt dafür vom Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) uneingeschränkte Zustimmung. „Bundeskanzler Merz hat zu Recht darauf hingewiesen, dass unser Sozialstaat vor grundlegenden Herausforderungen steht", sagt Rolf Tilmes, Vorsitzender des FPSB Deutschland.

„Die demografische Entwicklung und die Finanzierbarkeit unserer Sozialsysteme machen es unumgänglich, dass Verbraucher ihre Altersvorsorge eigenverantwortlich aufbauen“, führt Tilmes weiter aus. Dafür brauche es jedoch, so mahnt der FPSB-Vorsitzende an, die richtigen Rahmenbedingungen und professionelle Unterstützung. Die angekündigten Reformen seien eine Chance, das Thema private Finanzplanung endlich mit der notwendigen Priorität zu behandeln. „Finanzplanung ist Lebensplanung", betont Tilmes. „Wer heute nicht vorsorgt, wird morgen vor erheblichen finanziellen Herausforderungen stehen."

Früher in den Ruhestand – aber wie?

Viele Bundesbürger wollen am liebsten frühzeitig in Rente gehen – Doch ohne finanzielle Einbußen wird der vorzeitige Ruhestand in den meisten Fällen nicht klappen – Damit das Geld für das Leben ohne Job genügt, sollten Berufstätige wissen, was auf sie zukommt und ihre Ruhestandsplanung frühzeitig optimieren

Der Wunsch ist groß: Trotz drohender Abschläge bei der Rente wollen viele deutsche Arbeitnehmer gern vorzeitig in den Ruhestand gehen. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov aus dem Frühjahr 2025 zeigt, dass 27 Prozent der befragten Arbeitnehmer vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden wollen. Doch eine weitere Studie, diesmal von BlackRock, verdeutlicht das Dilemma. Demnach zweifeln die meisten Verbraucher daran, dass das aktuelle Rentensystem ihren Lebensstandard im Alter sichern kann. Und weniger als die Hälfte der Befragten fühlt sich überhaupt finanziell gut auf den Ruhestand vorbereitet – ob nun vorzeitig oder regulär. Dabei bremsen insbesondere Wissenslücken die Motivation, sich aktiv mit der Absicherung für das Alter zu beschäftigen, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage.

FPSB Deutschland gewinnt MLP Corporate University als weiteren Ausbildungsträger für das Thema Generationenmanagement

Qualifizierungsprogramm Generationenberatung der MLP Corporate University (CU) zur Vorbereitung auf CGA® CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR-Zertifizierung durch FPSB Deutschland akkreditiert

Die Zertifizierungen des Financial Planning Standards Board Deutschland e. V. (FPSB Deutschland) gelten als die Referenz für erstklassige und gesamtumfassende Qualifikationen von Finanzdienstleistern. Zwei Ausbildungsträger hat der FPSB im Bereich Generationenmanagement bereits akkreditiert, ein weiterer befindet sich im Akkreditierungsprozess. Nun kommt ein weiterer hochrangiger Partner hinzu.

Nach einer intensiven Überprüfungsphase durch den FPSB Deutschland ist die MLP CU nun akkreditierter Ausbildungsträger mit ihrem Programm Generationenberatung, das zu dem Abschluss „Generationenberater (CU)“ führt. Das Bildungsangebot steht allen Beraterinnen und Beratern von MLP sowie über die MLP School of Financial Education (SoFE) auch externen Interessierten offen. Der Abschluss dient zur Vorbereitung auf die Zertifizierung zum CGA® CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR.

 

FPSB zur Reform der Altersvorsorge: Schritt in die richtige Richtung, aber es besteht Nachbesserungsbedarf

Die Finanzplanungsexperten des FPSB Deutschland begrüßen den Referentenentwurf zur Reform der steuerlich geförderten Altersvorsorge – Insbesondere die Vereinfachung und die Kostenreduzierung bringen Vorteile – Kritikpunkt ist aber, dass das Langlebigkeitsrisiko beim aktuellen Vorschlag unterschätzt wird 

Dass es dringend eine Reform unseres Rentensystems braucht, dürfte jedem hinlänglich bekannt sein. Anfang Dezember wurde nun mit dem ersten Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums zur Reform der steuerlich geförderten Altersvorsorge ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung unternommen. „Im Kern geht es um ein Altersvorsorgedepot mit staatlicher Förderung, das viele strukturelle Probleme der bisherigen Riesterrente adressiert“, ordnet Marcel Reyers, CFP®, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standard Board (FPSB) Deutschland, den Reformvorschlag ein. Und dieser erste Entwurf bietet aus Sicht des FPSB eine ganze Reihe positiver Aspekte.

10 Jahre FPSB Wissenschaftspreis: Jetzt bewerben!

Bereits zum zehnten Mal lobt der FPSB Deutschland den viel beachteten FPSB-Wissenschaftspreis aus – Die Arbeiten sollen neue Einblicke und Erkenntnisse im Bereich der ganzheitlichen Finanzplanung liefern – Eine hochkarätige Jury entscheidet über das Preisgeld in drei Kategorien

 Als der Financial Planning Standards Board (FPSB) Deutschland e.V. 2016 das erste Mal den FPSB Wissenschaftspreis auslobte, hätte wohl kaum jemand gedacht, was dies für eine Erfolgsgeschichte werden würde. Jetzt haben Nachwuchswissenschaftler/innen und Wissenschaftler/innen bereits zum zehnten Mal die Chance teilzunehmen. Die Ausschreibung für den FPSB Wissenschaftspreis 2026 läuft.

„Wir wollen mit dem Wissenschaftspreis einen Beitrag leisten, um die private Finanzplanung in der Praxis durch wichtige theoretische Erkenntnisse zu verbessern", erläutert Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des FPSB Deutschland. „Durch die Verzahnung von Theorie und Praxis entsteht ein deutlicher Mehrwert für den Beratungsalltag der Finanz- und Nachfolgeplaner und damit letztlich für deren Kunden.“

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