Rechtssicherheit für Ehepaare mit internationalem Bezug

Der Name mag ein wenig sperrig und bürokratisch klingen, aber hinter dem Begriff „EU-Güterrechtsverordnung“ verbirgt sich Brisanz. Denn die seit dem 29. Januar 2019 geltende Vorgabe beinhaltet neue grenzüberschreitende Bestimmungen bei Ehen und eingetragenen Partnerschaften in der Europäischen Union. „Das neue Recht sollte binationalen Paaren oder solchen, die dauerhaft im Ausland leben, Anlass dazu geben, über eine Rechtswahl nachzudenken oder bereits bestehende Regelungen zu überprüfen. Haben Ehegatten zwei verschiedene Staatsangehörigkeiten oder leben sie gemeinsam in einem Staat, dem sie nicht angehören, stellt sich häufig die Frage, welches Recht auf ihre güterrechtlichen Beziehungen anwendbar, welches Gericht für eine vermögensrechtliche Auseinandersetzung zuständig ist und wie die Vollstreckung von Entscheidungen erfolgt“, erläutert Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). „Besonders im Fokus stehen dabei Themen wie Ehe und Ehevertrag, Güteraufteilung bei Trennung und ähnliche strittige Punkte.“ Professionelle Unterstützung bei diesem komplexen Thema bieten die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® und CERTIFIED FOUNDATION AND ESTATE PLANNER-Professionals.

FPSB Deutschland begrüßt 38 neue Professionals – Zertifikate als wichtiges Gütesiegel für qualitativ hochwertige Finanzplanung

Wenn es um die persönlichen Finanzen geht, ist die Qualität und Professionalität der Beratung entscheidend. Doch wo und bei wem finden Verbraucher die für sie zugeschnittene Dienstleistung? Ein wichtiges Gütesiegel stellen die Zertifizierungen des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) dar. In einer Feierstunde hat der FPSB am Freitag in Frankfurt insgesamt 38 neue Zertifizierungen zum CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®), zum CERTIFIED FOUNDATION AND ESTATE PLANNER® (CFEP®) sowie zum European Financial Advisor (EFA) verliehen. Die drei Zertifizierungen zählen zu den qualitativ besten Ausbildungsabschlüssen, die es hierzulande gibt. „Die Zertifikate des FPSB Deutschland sind Beweis für die persönliche Qualifikation eines Beraters – unabhängig von seiner Firmenzugehörigkeit oder einer institutionellen Bindung“, erklärt FPSB-Vorstandsvorsitzender Professor Dr. Rolf Tilmes.

FPSB Deutschland freut sich über drei neue Preisträger des Wissenschaftspreises

Gleich dreimal wurde in diesem Jahr der Wissenschaftspreis 2019 des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) verliehen. Andreas Rosenbaum, Hannes Roffmann und Dr. Joachim Zwanzger konnten die Jury, die sich aus hochrangigen Wissenschaftlern und Experten aus der Praxis zusammensetzte, in drei Kategorien am meisten überzeugen. Der FPSB Deutschland hat den Wissenschaftspreis, der im Rahmen einer Feierstunde am Freitag in Frankfurt verliehen wurde, bereits zum dritten Mal ausgelobt. Ziel ist es, das Wissen im Bereich der Methodik der Finanz- und Nachfolgeplanung zu fördern sowie Theorie und Praxis stärker miteinander zu verweben.

 

FPSB Deutschland rät: Vorsicht bei Finanztipps – warum Sie immer unbedingt nachrechnen sollten

Wer heute Ratschläge für seine Geldanlage oder die Finanzierung des langersehnten Eigenheims braucht, der muss nicht lange suchen. Auf den einschlägigen Finanzwebsites oder den verschiedenen Anleger- und Wirtschaftsmagazinen finden sich reichlich Ideen, wo sich die vermeintlich höchsten Renditen erzielen lassen oder wie man angeblich am günstigsten zu den eigenen vier Wänden kommt. „Natürlich ist grundsätzlich vor unseriösen Anbietern zu warnen, allerdings muss jeder bedenken, dass auch etablierte und anerkannte Medien mit ihren Berechnungen oder Ratschlägen nicht immer ganz richtig liegen können“, warnt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland). „Jeder sollte Finanztipps aus allgemein zugänglichen Quellen deshalb immer genau überprüfen, selbst nachrechnen und nach Alternativen suchen.“ Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte aber ohnehin auf professionelle Hilfe setzen. Am besten eignen sich dafür die vom FPSB zertifizierten CFP®-Professionals. Sie verfügen über die anerkannt beste Ausbildung im Bereich Finanzplanung. Und da sie den Standesregeln des FPSB sowie zur laufenden Weiterbildung verpflichtet sind, können sich Kunden sicher sein, dass CFP®-Professionals nur im Sinne ihrer Mandanten beraten und handeln.

 

Estate Planning Event von FPSB und FAZ Fachverlag: Praxisbeispiel unterstreicht Bedeutung einer frühzeitigen Nachfolgeplanung für Unternehmer

Die Veranstaltung des FPSB Deutschland und des FAZ-Fachverlags Frankfurt Business Media unter dem Motto „Estate Planning für Unternehmer – Finanzplanung frühzeitig zu Ende gedacht“ hat nochmals die enorme Bedeutung einer frühzeitigen und gut durchdachten Nachfolgeplanung verdeutlicht. „Die Resonanz darauf zeigt, dass dieses Thema eines ist, dass die Firmeninhaber hierzulande beschäftigt“, sagt Maximilian Kleyboldt, Vorstandsmitglied des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland). Bei der Veranstaltung erläuterte unter anderem Ralf Niederdränk, zertifizierter Estate Planner (CFEP®) sowie Gründer der GENAPLAN Gesellschaft für Nachfolgeplanung mbH, warum es so wichtig ist, den Prozess der Unternehmensübergabe frühzeitig anzustoßen und welche Wege es dafür gibt. Zudem machte Thilo Frommlet, Geschäftsführer der GEFRO KG, am Praxisbeispiel klar, wie der Prozess in der Praxis aussehen kann.

 

Nach Beitragserhöhung: Pflegeversicherung ist erstmals drittgrößte Sozialversicherung

Es dürfte kaum jemanden aufgefallen sein, aber es ist durchaus bemerkenswert: Am 1. Januar 2019 löste die Pflegeversicherung die Arbeitslosenversicherung nach der Kranken- und Rentenversicherung als drittgrößte Sozialversicherung ab. Während der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung von 3,0 auf 2,5 Prozent gesenkt wurde, wurden die Beiträge zur Pflegeversicherung auf 3,05 Prozent, für Beitragszahler ohne Kinder sogar auf 3,3 Prozent, angehoben. Zuvor lagen diese Sätze bei 2,55 und 2,8 Prozent. Insgesamt hat sich der Beitragssatz zur Pflegeversicherung damit seit ihrer Einführung 1995 mehr als verdreifacht, der Höchstbeitrag hat sich sogar mehr als vervierfacht. „Und auf Grund der demografischen Entwicklung wird sich dieser Trend weiter fortsetzen“, warnt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB). „Wer künftig noch eine qualitativ gute Pflege haben möchte, muss deshalb frühzeitig eine private Pflegezusatzversicherung abschließen. Denn nur wer das in jungen Jahren tut, kann von günstigen Beiträgen profitieren.“ Da der Markt jedoch komplex ist und es zahlreiche Tarifvarianten gibt, sollten Versicherungsnehmer den Rat eines fachkundigen Experten einholen. Hier eignen sich die vom FPSB zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Professionals, die auf ganzheitlicher Basis und gezielt auf den individuellen Bedarf hin für ihre Kunden die optimal passende Pflegeversicherung empfehlen können.

 

Estate-Planning-Event am 16. Mai in Frankfurt

Laut einer aktuellen Untersuchung der KfW suchen bis Ende 2020 rund 227.000 deutsche Mittelständler einen Nachfolger für ihr Unternehmen. Allerdings haben 47 Prozent der Senior-Unternehmer, die sich wegen dieses Themas an eine IHK-Stelle gewandt haben, zum Zeitpunkt der Beratung noch keinen passenden Nachfolger in Sicht. Das ist das Ergebnis des DIHK-Reports zur Unternehmensnachfolge 2018. „Wer nicht den Fortbestand seines Unternehmens riskieren möchte, muss sich aber dringend mit diesem Thema auseinandersetzen“, mahnt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB). Um Unternehmern Orientierung bei diesem auch für die deutsche Wirtschaft insgesamt so wichtigen Thema zu geben, veranstalten der FPSB Deutschland und der FAZ-Fachverlag Frankfurt Business Media am 16. Mai in Frankfurt am Main einen Informationsnachmittag unter dem Motto „Estate Planning für Unternehmer – Finanzplanung frühzeitig zu Ende gedacht“. In einer Reihe von Fachvorträgen, die sich mit den verschiedenen Aspekten dieses Themas auseinandersetzen sowie einer Podiumsdiskussion können sich Unternehmer umfassend informieren. Zudem bietet ein anschließendes ‚Get Together‘ die Möglichkeit zum Networking und zum Kennenlernen zwischen Übergebern und potenziellen Übernehmern. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: www.unternehmensnachfolge-gesucht.de.

FPSB: Mehr Anlegerschutz durch höhere Berater-Qualifikation statt strenge MiFID II-Regeln

Gut gedacht, schlecht gemacht – so fällt in aller Kürze das Urteil des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland) zur europäischen Finanzmarktrichtlinie MiFID II aus. Die Regeln mit dem sperrigen Namen, die seit rund einem Jahr gelten, sollen Anleger eigentlich bei Wertpapiergeschäften besser schützen. Doch nach Ansicht des FPSB Deutschland erreicht MiFID II genau das Gegenteil von dem, was gewollt ist. „Viele Anleger sind genervt, verunsichert und investieren weniger“, berichtet FPSB-Vorstandsvorsitzender Prof. Rolf Tilmes. „Sinnvoller wäre es aus unserer Sicht, wenn der Gesetzgeber an der Qualität der Berater ansetzen würde“, sagt der Experte und verweist auf die hohen Aus- und Weiterbildungs-Standards für die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®- Professionals.

 

FPSB warnt: Kostenausweis nach MiFID II begünstigt Anlage-Fehlentscheidung

Seit dem 3. Januar 2018 ist die europäische Finanzmarktrichtlinie MiFID II in Kraft. Ziel der Überarbeitung der im Jahr 2007 verabschiedeten Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, MiFID I, ist es unter anderem, die Transparenz für Anleger zu erhöhen und den Anlegerschutz zu stärken. Doch ist das wirklich der Fall? Das Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland) hat auf Anfrage des Bundesfinanzministeriums die dem FPSB angeschlossenen Finanzplaner nach ihren Erfahrungen befragt. „Soweit es die eingeführte Darstellung von Kosten beim Wertpapierkauf betrifft, ist ein Ergebnis der Umfrage unter unseren Zertifikatsträgern, dass diese bezweifeln, dass MiFID II tatsächlich zu mehr Transparenz führt“, sagt der FPSB-Vorstandsvorsitzende Prof. Rolf Tilmes. Mehr noch: Die befragten CFP®-Professionals warnen sogar, dass die Vorgaben zur Kostendarstellung Fehlentscheidungen der Anleger begünstigen.

FPSB Deutschland: MiFID II bedeutet für Berater mehr Aufwand sowie höhere Kosten

Bereits über ein Jahr ist die europäische Finanzmarktrichtlinie MiFID II nun schon gültig, doch die Verärgerung der meisten Finanzberater hält an. In einer Stellungnahme an das Bundesfinanzministerium hat nun der Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland) die wesentlichen Kritikpunkte aufgelistet. „Unsere Zertifikatsträger berichten, dass die Anforderungen der MiFID II-Richtlinie nur durch den massiven Einsatz kostenaufwändiger Software und Technik zu leisten ist“, fasst FPSB-Vorstandsvorsitzender Prof. Rolf Tilmes die wichtigsten Punkte zusammen. Besonders für freie Finanzberater und kleine Vermögensverwaltungen stellt dies aus Sicht des FPSB Deutschland eine erhebliche Kostenbelastung dar.

 

 

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