Jedes Jahr verlieren deutsche Anleger und Sparer Milliarden - nur weil sie schlecht oder sachlich falsch beraten werden und die Produkte für sie zu kompliziert sind. In einer Studie hat der Finanzwissenschaftler Andreas Oehler von der Universität Bamberg festgestellt, dass deutsche Verbraucher in den vergangenen Jahren in der Altersvorsorge und bei Verbraucherfinanzen einen Gesamtschaden von mindestens 100 Milliarden Euro erlitten haben. Auch wenn dieser Wert und dessen Ermittlung von verschiedenen Seiten heftig kritisiert wird, so ist doch ein Zusammenhang zwischen falscher Beratung und Vermögensverlusten unumstritten. Anleger sollten sich deshalb bei der Geldanlage unbedingt Unterstützung von professionellen und unabhängigen CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®) holen. Nur sie garantieren dank einer ganzheitlichen und vor allem langfristigen Perspektive wirklichen Mehrwert.

Mit der Einführung des Paragrafen 34f GewO werden unter anderem Mindeststandards für den Beruf des Finanzanlagenvermittlers und -beraters geschaffen. Auf selbständige Finanzberater kommen seit Anfang des Jahres erhebliche Anforderungen im Bereich Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten zu. So müssen Vermittler künftig jährlich ihre geschäftlichen Unterlagen auf eigene Kosten von einem geeigneten Prüfer testieren und den Prüfbericht der für die Erlaubniserteilung zuständigen Behörde bis zum 31. Dezember des darauf folgenden Jahres zukommen lassen. Der Prüfbericht muss erstmals für das Jahr 2013 abgegeben werden.

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