Viele junge Menschen blicken skeptisch auf ihre finanzielle Zukunft – Dabei haben gerade sie einen entscheidenden Vorteil in der Hand: die Zeit – Der FPSB Deutschland zeigt anhand konkreter Rechenbeispiele, welchen Effekt der Zinseszins für den Vermögensaufbau erzielen kann
Die Frage, ob das Geld fürs Leben im Alter reicht, beschäftigt viele Menschen hierzulande. Dies gilt gerade auch für die jüngere Generation, wie eine aktuelle Studie des Versicherers HDI verdeutlicht. Demnach blicken viele Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 35 Jahren skeptisch auf ihre finanzielle Situation im Alter. Und immerhin 21 Prozent erwarten bereits heute, ihren Lebensstandard im Ruhestand nicht halten zu können. Nur 13 Prozent gehen davon aus, dies später ohne finanzielle Abstriche zu schaffen.
Was die Mehrheit dabei verkennt: Wer sich bereits in frühen Jahren um die eigene Altersvorsorge kümmert, sichert sich einen enormen finanziellen Vorteil für später. „Wer mit 20, 25 oder 30 Jahren beginnt, die Altersvorsorge ernst zu nehmen, hat bereits gewonnen. Nicht durch spektakuläre Gewinne, sondern durch die Kraft der Zeit und des Zinseszinses“, sagt Marcel Reyers, CFP®, stellvertretender Vorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). „Viele junge Menschen unterschätzen die Kraft der Zeit beim Vermögensaufbau. Wer mit 25 Jahren beginnt, regelmäßig Geld anzulegen, hat einen Startvorteil, den Spätzünder kaum aufholen können – egal wie viel sie später sparen", erklärt Reyers und veranschaulicht dies anhand von zwei konkreten Rechenbeispielen.